ob studiert oder Autodidakt, find ich nebensächlich - das ist aber nur meine Meinung
- ein Galerist sieht das eher anders, der will nur Studierte, von dem ich aber auch Gefahren sehe, in diesen Kunstschulen werden Normen vorgegeben, wer dann seinen eigenen Stil im Nachhinein findet ist gut dran.
War jetzt bei der Kunstschule in
Lichtenstein
3 Tage am schnuppern - es wurden Kurse gezeigt, die angeboten werden um Kunststudenten neugierig zu machen, eigentlich eine schöne Sache, wenn ich nicht gesehen hätte, das da ein Kunstprofessor dem Studenten den
Pinsel
aus der Hand genommen hat und seine Linie gearbeitet hat- ist das dann eigene Kreativität eines Kunststudenten? Ich denke mal nicht.
Aber das nur am Rande.
Ich persönlich lege meine Preise nicht nach Stunden an. Es kommt da eher darauf an,was es mir selbst wert ist.
Es wird immer so bleiben, das ein Künstler der einen Mentor hat und Sammler eifrig seine Werke kaufen, den höchsten Preis erhält, man puscht ihn einfach.
Gibt doch genügend Beispiele dafür.
In der Art vom letzten Monat, habe ich gelesen, das sogar ein W. Ford 12 JAHRE gebraucht hat, um von seiner Kunst zu leben, oder Paul McCarthy der jetzt auf der Art Basel war, mit seinen Skulpturen - 16 Jahre, alle hatten einen normalen Beruf bis dato, ob Zimmermann oder Möbelverkäufer ( Berufe der beiden), dies nur mal als Beispiel.
Ich sag es immer wieder , man fängt klein an - wird grösser und die Qualität der Werke wird besser, nur so kommt man dahin, wo man hin möchte.
Man setzt sich ein Ziel und arbeitet hart daran.
Kerstin