es ist aber auch kompliziert.
eigentlich gehts ja hier auch um den tiefdruck, weil der begriff
Radierung
oft falsch gedeutet wird
man unterscheidet beim
Tiefdruck
mechanische und chemische verfahren
mechanische verfahren: stich, kaltnadel, mezzotinta
hier wird direkt auf der platte gearbeitet, also in die platte gestochen, geritzt oder geschabt
chemische verfahren:
Radierung
(strichätzung), aquatinta usw.
Radierung
ist abgeleitet aus dem lateinischen, radere=reißen.
der widerspruch besteht aber darin das die arbeit mit der kalten nadel eigentlich keine
Radierung
ist obwohl hier ja in die platte "gerissen"wird. die eigentliche
Radierung
entsteht aus dem chemischen verfahren und zwar indem die säure das metall da angreift wo es nicht mit abdecklack abgedeckt ist,es muss sich aber um linien handeln, handelt es sich um flächen ist es flächenätzung oder aquatinta .
in der regel wird eine
Radierung
auf metallplatten , kupfer oder zink gefertigt, kupferplatten lassen sich auch verstahlen, so dass man auch drucke bis ca. 200 stück in guter qaulität anfertigen kann. bei zink geht das nicht, man kann höchstens 40 abzüge von guter qualität anfertigen.
bei der aquatinta(körnige radierung)arbeitet man zusätzlich noch mit staub aus asphalt oder harz, der gleichmässig aufgetragen und dann eingeschmolzen wird. die zwischenräume zwischen den aufgeschmolzenen staubkörnern, ergeben eine fläche.
geätzt wird in der regel mit salpetersäure.
naja, am besten doch einen radierkurs mitmachen(vielleicht bei mir

:zwinker

weil es ist insgesamt ein sehr aufwendiges verfahren, was aber die wenigsten wissen.
einen ablauf erklären geht nicht so einfach, da es verschiedene gibt.
gruss andreas