mack
Zeichnen ist angewandte Abstraktion (pt. I)
---eine weitschweifige Denkschrift----
Eigentlich könnte ich das so schon posten, es finden sich sicher einige streng realistische, naturalistische Zeichner, Maler, die mir mehr oder weniger direkt zu verstehen geben werden, daß ich mich irre, daß ich mich sehr irre. Und - vielleicht - auch, daß ich gar kein Zeichner bin, wenn ich mich über den kategorischten aller Imperative hinwegsetze. Nein, keine Angst, hier geht es nicht um die persönliche Aufarbeitung eventueller pseudotraumatischer Begegnungen zwischen mir und der Bruderschaft der Realisten. ch wollte es nur mal erwähnen solange ich noch neu hier bin, damit andeuten wie ich dazu stehe. Es gab zu diesem Thema schon genug verbale Gefechte, ob internetual oder analog gelagert. Ich mache auch kein Geheimnis daraus, daß es mir auch nicht nur ein einziges mal gelang die Siegstrophäe, den Kopf der realistischen Zeichner (es schien mir bisweilen die gerne in Gruppen auftretenden Realisten haben nur einen Kopf, hihi) mitzunehmen. Aber verloren habe ich auch nie. Ich denke das liegt zu einem großen Teil daran, daß es da nicht wirklich etwas zu gewinnen gibt, im allgemeinverständlichen Sinn. Jedenfalls habe ich das nicht nur einmal erlebt und mich immer wieder gewundert über die starre, rückwärtsgewandte 'Ideologie', die dahinter steckt, die kein Rucken und Zucken zuläßt, die alles regelt: unten liegt das Papier still und willig und der Zeichner kauert darüber, er alleine macht die Zeichnung. So war es, so ist es, so soll es sein: von Ewigkeit zu Ewigkeit. Die Darstellung wird bestimmt und geregelt durch das real existierende Vorbild, bzw. die Vorlage. So läßt sich auch ganz klar eine Hierarchie aufbauen. Hier kommt dann der Komparativ zu nicht geahnter Anwendung:
besser als, schlechter als, länger als. Kleine Schote am Rande, die Leute gebärden sich manchmal wie der alte Sack, der sagt: "Was willsch dann du mir verrzählle? Isch bin seit hunnerd Jaahre doo im Betrieb, isch weeß alles. Nur ich - geh furrd.."
Wenn man nicht dazu gehört, kann man diesem graustufigen Treiben einigen Spaß abgewinnen, bevor es dann langweilig wird. Da aber Zeichner auch mal das eine oder andere Wort fallen lassen und ins Gespräch kommen, vermischen sich zwei Welten, besser: zwei Stoffe, die nur unter Obwaltung großer Vorsicht vermischt werden sollten, z.B. unter dauernder Anwesenheit eines vieläugigen Moderator-Administrators, der jegliche Ausrutscher und verbale Entgleisungen sofort ahndet. Und alles hat seinen Ursprung in dem kleinen Satz, der am Anfang dieses Artikels steht: Zeichnen ist angewandte Abstraktion.
später weiter..
con trust
---eine weitschweifige Denkschrift----
Eigentlich könnte ich das so schon posten, es finden sich sicher einige streng realistische, naturalistische Zeichner, Maler, die mir mehr oder weniger direkt zu verstehen geben werden, daß ich mich irre, daß ich mich sehr irre. Und - vielleicht - auch, daß ich gar kein Zeichner bin, wenn ich mich über den kategorischten aller Imperative hinwegsetze. Nein, keine Angst, hier geht es nicht um die persönliche Aufarbeitung eventueller pseudotraumatischer Begegnungen zwischen mir und der Bruderschaft der Realisten. ch wollte es nur mal erwähnen solange ich noch neu hier bin, damit andeuten wie ich dazu stehe. Es gab zu diesem Thema schon genug verbale Gefechte, ob internetual oder analog gelagert. Ich mache auch kein Geheimnis daraus, daß es mir auch nicht nur ein einziges mal gelang die Siegstrophäe, den Kopf der realistischen Zeichner (es schien mir bisweilen die gerne in Gruppen auftretenden Realisten haben nur einen Kopf, hihi) mitzunehmen. Aber verloren habe ich auch nie. Ich denke das liegt zu einem großen Teil daran, daß es da nicht wirklich etwas zu gewinnen gibt, im allgemeinverständlichen Sinn. Jedenfalls habe ich das nicht nur einmal erlebt und mich immer wieder gewundert über die starre, rückwärtsgewandte 'Ideologie', die dahinter steckt, die kein Rucken und Zucken zuläßt, die alles regelt: unten liegt das Papier still und willig und der Zeichner kauert darüber, er alleine macht die Zeichnung. So war es, so ist es, so soll es sein: von Ewigkeit zu Ewigkeit. Die Darstellung wird bestimmt und geregelt durch das real existierende Vorbild, bzw. die Vorlage. So läßt sich auch ganz klar eine Hierarchie aufbauen. Hier kommt dann der Komparativ zu nicht geahnter Anwendung:
besser als, schlechter als, länger als. Kleine Schote am Rande, die Leute gebärden sich manchmal wie der alte Sack, der sagt: "Was willsch dann du mir verrzählle? Isch bin seit hunnerd Jaahre doo im Betrieb, isch weeß alles. Nur ich - geh furrd.."
Wenn man nicht dazu gehört, kann man diesem graustufigen Treiben einigen Spaß abgewinnen, bevor es dann langweilig wird. Da aber Zeichner auch mal das eine oder andere Wort fallen lassen und ins Gespräch kommen, vermischen sich zwei Welten, besser: zwei Stoffe, die nur unter Obwaltung großer Vorsicht vermischt werden sollten, z.B. unter dauernder Anwesenheit eines vieläugigen Moderator-Administrators, der jegliche Ausrutscher und verbale Entgleisungen sofort ahndet. Und alles hat seinen Ursprung in dem kleinen Satz, der am Anfang dieses Artikels steht: Zeichnen ist angewandte Abstraktion.
später weiter..
con trust