annett wetzel
Meine Frage:
Habt ihr immer ein
Skizzenbuch
dabei wenn Ihr unterwegs seit?
LG,Annett
wofrings
Hallo Annett
Gerne würde ich mit ja antworten, aber ich ärgere mich immer dann, wenn ich es mal brauche und nicht dabei habe.
Im Urlaub begleitet mich mein
Skizzenbuch
überall hin.
Die Skizzen sind zwar niemals sehenswert (werden auch nicht ausgestellt) aber ich habe so schon viele Bilder "entworfen".
Auch im Alltag könnte ich es öfter brauchen, vergesse aber immer wieder, es einzupacken. Zumindestens habe ich immer einen Bleistift am Mann, Papier findet sich dann....
Gruß
Wolfram
annett wetzel
Hallo Wolfram,
mir geht es ähnlich... Aber ich glaube, dass man sich schnell daran gewöhnen könnte. Im Moment ist meine Digitalkamera mein ständiger Begleiter. Dadurch habe ich schon viele schöne Eindrücke mit nach Hause genommen, die ich dann später auf die Leinwand bringen möchte.
LG,
Annett.
taferl
Also ich mach es ebenso. Meine Digitalakamera ist mein Notizbuch. Ansichten und Details setzte ich dann zuhause oder im Hotel unterwegs, in einer Skizze zusammen. Im Atelier wird dann gemalt. Unterwegs dauert mir das zulange. Ausserdem kann ich das meiner Frau nicht zumuten jedesmal bei einem Motiv 1/2 Stunde zu stehen. Das Bild mit den Möven in der Galerie entstand aus 2 slchen Digital-Notizen. Gerade die Digitale Kamera ist ideal für solch Skizzen, denn es kostet nichts. Danach wirds wieder gelöscht. Wenn
Renoir
und
Monet
schon eine Digicam gehabt hätten, hättens sies auch so gemacht. Dega hat ja schon manchmal nach Fotos gemalt. Aber damals war die Fotografie unmöglich umständlich.
Susanne Haun
Hallo, guten Morgen,
ich muss sagen, seid ich meine Sony-Digitalkamera habe, vernachlässige ich ein wenig mein Zeichenbuch in der Handtasche. Es ist so schön, einfach auf den Auslöser zu drücken..... Aber es schult halt sehr, unterwegs zu zeichnen. Schon den Ausschnitt wählen und entscheiden, was man zeichnet übt.
Wir haben eine Kollegin im Kunstzentrum, die erstellt vor jeder Arbeit sehr gute, qualitativ sehr hochwertige Skizzen in ein speziell zu einem Thema angeschafftes Büchlein (oder großes Buch). Da möchte ich auch hin. Mit meiner neusten Arbeit habe ich auch damit angefangen. Ich finde manchmal bei meiner Kollegin das
Skizzenbuch
interessanter als die fertige Arbeit.
Nun wünsche ich euch einen schönen Tag
Susanne
taferl
Ich mache meistens bevor ich ein Bild male etliche Skizzen mit Farbstiften. Ausser bei Aquarellen. Vorlagen sind meist meine gespeicherten und dann ausgedruckten Digitalnotizen. Das Zeichnen unterwegs ist mir zu langsam. Ausserdem baue ich die Stimmungen wie
Gegenlicht
und Himmel etc. oft erst im gemalten Bild ein. Auch entstehen oft Bilder aus mehreren "Digitalnotizen". Die Skizze hilft mir dann bei der Gestaltung und Stimmung.
Ledana
Hallo,
das Skizenbuch habe ich immer bei mir. Auf der Strasse ist es unendberlich für die schnelle Übungskizen, besonder bei verschiedenen Körperhaltungen des Menschen und Sytuationen, die schnell vergehen. Die Skizen sind auch nich detalliert. Oft beinhalten sie nur paar Striche, die auf Konturen anweisen und auch auf die Schatten Seite. Dadurch übe ich mit Wenig das Wesentliche auf dem Papier aufzuhalten.
Nachher kehre ich auch ab und zu zu den Skizen und manche davon dienen mir als Vorlage für ein Bild.
Ich benutze auch die Kamera, aber mit ganz anderem Ziel. Ich fotografiere damit Obiekte oder Landschaftausschnitte, um die Farbe,Form, Licht und Schatten zuhause in Ruhe noch mal zu studieren. Die Fotos dienen mir auch bei der Malerei als Hilfsmittel aber nicht ganz als Vorlage eines Bildes.
Ledana
Hallo,
das Skizenbuch habe ich immer bei mir. Auf der Strasse ist es unendberlich für die schnelle Übungskizen, besonder bei verschiedenen Körperhaltungen des Menschen und Sytuationen, die schnell vergehen. Die Skizen sind auch nich detalliert. Oft beinhalten sie nur paar Striche, die auf Konturen anweisen und auch auf die Schatten Seite. Dadurch übe ich mit Wenig das Wesentliche auf dem Papier aufzuhalten.
Nachher kehre ich auch ab und zu zu den Skizen und manche davon dienen mir als Vorlage für ein Bild.
Ich benutze auch die Kamera, aber mit ganz anderem Ziel. Ich fotografiere damit Obiekte oder Landschaftausschnitte, um die Farbe,Form, Licht und Schatten zuhause in Ruhe noch mal zu studieren. Die Fotos dienen mir auch bei der Malerei als Hilfsmittel aber nicht ganz als Vorlage eines Bildes.
BILK
Hi,
früher hatte ich meist mein
Skizzenbuch
dabei. Und heute vermisse ich es gelegentlich. Aber die Digitalkamera ist mir inzwischen lieber.
Ich persönlich finde, daß der Wert des Skizzenbuches heutzutage nicht mehr wirklich im Skizzen-nach-Hause-tragen liegt, sondern in der stetigen Übung, die natürlich sehr wichtig ist. Wer Bildinfos braucht ist heute mit einer Kamera besser bedient.
Wer vor Ort das Wesentliche zum Ausdruck bringen möchte, wer den Kern freilegen will, der kommt nach wie vor nicht um die Skizze herum, die sich in dieser Unbefangenheit nur selten im Atelier nachbilden läßt.
Für mich ist in diesem Fall der unmittelbare Eindruck sehr wichtig. Der fällt in mich wie in einen Spiegel und ist durch nichts zu ersetzten.
Bilk
BILK
Liebe Ruslana,
wenn Du in dem Tempo skizziert hast, indem Du hier Beiträge postest...dann wundert mich das nicht. Wahrscheinlich ist Dein Atelier schon zugewuchert mit Papier...
Gruß
Bilk
Klaus Boekhoff
Früher war es für mich undenkbar, ohne
Skizzenbuch
aus dem Haus zu gehen. Ist ein sehr wichtiges Training, dass ich leider völlig vernachlässigt habe. Jetzt bin aber ganz gerne mit meiner "kleinen Schwarzen" (Dimage A2) unterwegs.
Sind aber auch praktisch die Dinger....
Daggi
Ein
Skizzenbuch
besitze ich zwar, benutze es aber leider viel zu selten. Meistens nur im Urlaub oder ich nutze es zu hause. Seit ich eine Digitalkamera besitze, nehm ich das
Skizzenbuch
noch seltener mit. Allerdings hab ich mich auch schon oft geärgert, wenn ich unverhofft auf ein tolles Motiv stoße und dann weder das Buch noch die Kamera dabei hatte.
Daggi
annett wetzel
Ich bin ja auch immer mit meiner Digitalkamera unterwegs, habe ich ja schon geschrieben. Aber wenn ich so überlege: ein
Skizzenbuch
hat doch den Effekt, dass man immer wieder zeichnet, festhält, besser und mehr sieht. Sollte man sich das nicht doch wieder angewöhnen und die Digitalkamera mal zur Seite legen?
Klaus Boekhoff
Besser wäre das
Ledana
Hallo Daggi,
mir ist schon 3 mal passiert, dass ich kein Skitzenbuch dabei hatte und mal Taschentuch ( in einer sauberen Form), ein mal eine Restaurantserwiette, und ein mal mein Umterarm plus Oberschenkel für die schnelle Skitze ( diesmal mit dem Kugelschreiber) benutzte.
bambina
Guten Morgen
Ich geh praktisch nieeee ohne
Skizzenbuch
aus dem Haus,
manchmal nervt die Schlepperei ganz schön.
Egal wo sobald ich etwas Zeit habe, skizziere ich meistens die Menschen um mich herum. Mit der Ziet habe ich soviel Übung bekommen, daß ich selbst vorbeigehende noch erfassen kann.
Landschaften ect fotografiere ich zusätzlich, mein Mann muß dann die Kamera tragen

.
Dieses ständige Zeichnen hat mir unheimlich viel gebracht, kann ich nur weiterempfehlen.
ciao Bina
mack
Hallo
@Ledana: Das ist's - der Bringer schlechthin. (Als ich das gelesen habe, begann gerade ein fetziges Stück R'n'Blastigen Jazzes, das hat gepasst, wie dafür gemacht.)
Ich habe auch mehrere verschiedene Versuche gemacht: große wie kleine Skizzenbücher, selbstgemachte (grob) und Bücher zweckentfremdet, zu diesem Behufe. Sie sind alle gescheitert, diese Versuche. Lauter schrottige Zeichnungen,die ich nicht wirklich brauchte, Buch entweder nicht dabei oder zu umständlich in der Situation.
Das letzte liegt herum und wartet darauf, daß ich es mal weiter fülle.
Woran liegt's? Die Buchform - ich brauche wohl die Freiheit ungebundenen Papiers. Mit Papier und dem an anderem Ort erwähnten Klemmdings geht's was, aber es ist auch nicht das große Ding.
Inzwischen zeichne ich nur noch aus dem Kopf - das heißt ich hocke auch mal auf einem Baumstumpf im Wald und wenn jemand glaubt, er müße mir von hinten über die Schulter schauen, um Motiv und Zeichnung gleichzeitig zu sehen, dürfte er eine Überraschung erleben.
("Aber warum sitzt du hier -um das ... da zu zeichnen?" - "Warum nicht?" - kopfschüttel, ab..)
Und auch meine Digitale geht dahin wo ich hingehe, das ist aber nicht nur nicht dasselbe, wie skizzieren, sondern etwas ganz anderes.
contrust
Mulino
Zeit ist immer ein entscheidender Faktor.
Sie rauscht vorbei wie ein Zug und man hat Mühe heutzutage zu folgen um den Anschluß zu halten.
So rennt man pausenlos, gehetzt nebenher oder passt sich an, an die Angebote der fast täglich erneuerten Technik.
So habe ich für den spontanen Schnappschuß jetzt ein Fotohandy, weil man das doch ohnehin dabei hat.
Das Skizzieren ist aber eine Übung die in Folge Dessen verloren geht.