Oliver
Ein bedeutender Aufsatz des bedeutenden Philosophen und Literaturkritikers Walter Benjamin (1892-1940) über das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit setzt sich eingehend damit auseinander, wie sich der Begriff des Kunstwerks durch die Reproduktionsmöglichkeiten der heutigen Zeit in seiner Bedeutung und Wahrnehmung verändert. Wie definiert sich das Original, was macht ein Original so besonders? Was verliert ein Original durch seine Reproduktion?
Prägend wurde der Begriff der "Aura des Kunstwerks". Der Aufsatz, der zu Benjamins letzten veröffentlichten Texten zählt, ist ein sehr interessanter gedanklicher Ansatzpunkt, den man bei der Betrachtung der heutigen Kunst mit einbeziehen sollte. Die stete Aktualität des im Pariser Exil (1933-1939) entstandenen Textes ist seit der allgemeinen "Anerkennung" von Film und Fotografie als Kunst, seit Kunstrichtungen wie der PopArt und in Anbetracht der heutigen Reproduktionstechniken im Einsatz zur Vermarktung der Kunst nicht zu bezweifeln.
Meiner Meinung nach ist dieser Text für alle interessant, die nicht nur Kunst schaffen, sondern sich auch mit der bewussten Kunstbetrachtung beschäftigen. Auch für die, die stetig ihren "Kunstbegriff" weiterentwickeln möchten, ist dieser Aufsatz ans Herz zu legen.
Walter Benjamins "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" bei Amazon
Prägend wurde der Begriff der "Aura des Kunstwerks". Der Aufsatz, der zu Benjamins letzten veröffentlichten Texten zählt, ist ein sehr interessanter gedanklicher Ansatzpunkt, den man bei der Betrachtung der heutigen Kunst mit einbeziehen sollte. Die stete Aktualität des im Pariser Exil (1933-1939) entstandenen Textes ist seit der allgemeinen "Anerkennung" von Film und Fotografie als Kunst, seit Kunstrichtungen wie der PopArt und in Anbetracht der heutigen Reproduktionstechniken im Einsatz zur Vermarktung der Kunst nicht zu bezweifeln.
Meiner Meinung nach ist dieser Text für alle interessant, die nicht nur Kunst schaffen, sondern sich auch mit der bewussten Kunstbetrachtung beschäftigen. Auch für die, die stetig ihren "Kunstbegriff" weiterentwickeln möchten, ist dieser Aufsatz ans Herz zu legen.
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) und selbstmarketing. Das heißt die Häufigkeit der Diskussion zeigt doch die Prisanz und Dringlichkeit der Frage.